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Die Technik des Riemenruderns

Die Darstellung dieses idealtypischen Bewegungsablaufs dient dazu, eine optische Vorstellung des Rudervorgangs zu entwickeln.

Vorrollen / Freilauf

Hände werden aus der Rücklage mit der gleichen Geschwindigkeit gebracht, in der sie herangezogen werden (Prinzip: Billardkugel!).
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Hände nehmen den Oberkörper aus der maximalen Rücklage mit nach vorne.
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Das Vorrollen ist so auszuführen, dass keine Beschleunigungen oder Geschwindigkeitsschwankungen am Riemen oder durch den Ruderer auftreten. Image
Sobald die Hände vor den Knien sind, erfolgt ein kontinuierliches Anrollen bzw. Heranziehen des Rollsitzes Image
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat der Körper seine maximale Vorlage erreicht. Kein Nachducken mit dem Oberkörper!
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Schultern werden leicht nach vorne gestreckt und damit die maximale Auslage erreicht. Die Schulterachse folgt dem Innenhebel in der Auslage. Zur Unterstützung der Auslage kann das äußere Bein leicht abgespreizt werden. Image

Wasserfassen

Das Setzen der Blätter erfolgt durch eine Aufwärtsbewegung der Hände, wobei die Geschwindigkeit des Setzens in kürzester Zeit Image

Durchzug

und je nach Situation angepassten Zugkraft erfolgt. Die Beine nehmen den Druck auf. Der Körper wird "eingespannt" und folgt in abgeschwächter Form der Kreisbahn des Innenhebels bis zur Orthogonalstellung.
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Knie und Hüfte werden gleichzeitig gestreckt. Um die Vertikalbewegung gering zu halten, wird die Ruderbewegung mit leicht rundem Rücken durchgeführt. Image
Der Oberkörper hat die Senkrechte überschritten und die Schulterachse bewegt sich senkrecht zur Bootslängsachse. Arme bleiben gestreckt, bis die Hände etwa über den nunmehr fast gestreckten Knien sind. Image

Endzug

Arme werden gebeugt und
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der Oberkörper hat seine maximale Auslage erreicht. Image
Schließlich werden die Arme bis zum Körper herangezogen, während Hüfte und Oberkörper die Spannung halten.
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In der Rücklage ist darauf zu achten, dass sich der Oberkörper nicht parallel zum Innenhebel verwindet. Die Schulterachse bleibt senkrecht zur Bootsachse; die Schultern, insbesondere die Innenschulter, sollten den Endzug unterstützen.
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Das Ausheben der Blätter erfolgt durch den Einsatz der Hände, Arme und Schultern. Image

aus: Wolfgang Fritsch, Tipps fürs Rudern, Aachen 2000